TCW stellt Weichen für eine gute Zukunft

Wertingen Die Gegenwart meistern und für die Zukunft gut aufgestellt sein – das sollte die Aufgabe für jeden Verein sein. Der Tennis-Club Wertingen kann von sich behaupten, dass es bei ihm genauso ist, denn bei der Mitgliederversammlung im Gasthof Stark in Gottmannshofen wurde deutlich, dass die Gegenwart gemeistert wird, gleichzeitig wurden aber auch die Weichen für eine gute Zukunft gestellt. Das gilt für Investitionen am schmucken Vereinsgelände ebenso wie für die neu gewählte Vorstandschaft und die wiederum 17 Mannschaften, die in der Punktrunde 2019 an den Start gehen werden. Außerdem wurde die Vereinssatzung auf den neuesten Stand gebracht.

Der Vorsitzende Silvester Anton berichtete von einem arbeitsintensiven Jahr, sieht aber dennoch positiv in die Zukunft und bleibt auch weiterhin auf der Kommandobrücke. Im nächsten Jahr kann er dann sein zehnjähriges Jubiläum feiern. Viel Arbeit gab es vor allem rund um die Tennis-Anlage mit zahlreichen Reparaturen, vor allem aber einer Teilüberdachung der Terrasse des Vereinsheims, um den Außenbereich vor Regen zu schützen. Bei all den Arbeiten zeigte sich, dass das Vereinsleben intakt ist, Anton bedankte sich bei den vielen Helfern, würdigte aber auch die zahlreichen Sponsoren, die den TCW unterstützen, so dass der Verein auch finanziell alles im Griff hat. Eine besondere Aufwartung erhielt der TCW von der Bundeswehr, die bei einer Übung das Vereinsheim als Kommandozentrale nutzte. Die komplette Tennisanlage wurde zur militärischen Sicherheitszone erklärt. Der Vorsitzende lobte: „Es gab keine Komplikationen mit den Gästen, die uns für den Aufwand finanziell entschädigten.“

Für das Entgegenkommen dankte auch Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier dem Verein, dem er seine Aufwartung machte. Lehmeier bezeichnete die Anlage auf dem Judenberg als „die schönste weit und breit“ und betonte auch die Hilfe der Stadt bei der Erweiterung des Clubgeländes. Rund um die bestehende Anlage kauft der TCW insgesamt rund 4000 qm Nutzfläche von der Stadt zu und Silvester Anton bedankte sich beim Bürgermeister: „Die Stadt machte uns ein günstiges Kaufpreisangebot.“ Außerdem wurde das Umfeld der Plätze 8 und 9 mit Hilfe der Stadt verschönert.

Zur guten Stimmung in einem Verein gehören vor allem aber auch sportliche Erfolge. Auf die konnte Sportwart Andreas Schober verweisen. Es war ein Rekordjahr mit 17 Mannschaften in der Punktrunde, was sich übrigens 2019 wiederholen wird. Mit dem Abschneiden war Schober rundum zufrieden, überraschend schafften die Herren den Klassenerhalt in der Bezirksklasse 1, der höchsten Klasse, in der Wertinger Herren jemals vertreten waren. Die Damen 30 wiederum schafften sogar den Aufstieg in die Bezirksklasse 1. Schober in seinem Resümee: „Klar, dass es auch Abstiege gab bei elf Erwachsenenteams.“ Sein besonderer Dank galt vor allem Franz Thoma, der immer für hervorragende Plätze sorgte.

Zufrieden war auch Jugendleiterin Sandra Wirth, sechs Mannschaften zeigen auf, wie erfolgreich die Jugendarbeit des TC Wertingen ist. Probleme bereitete anfangs die Trainerfrage, doch die konnte zufriedenstellend gelöst werden. „Das Training läuft jetzt super“, freut sich Sandra Wirth und lobt die Lösung mit Stefan Keri, einem pensionierten Lehrer und einem Trainergespann aus Pöttmes, das ihn unterstützt. So sind auch hier die Weichen für eine gute Zukunft gestellt. Dazu gehört die Teilnahme am Talentino-Wettbewerb, den der TCW als einziger Club im Landkreis anbietet. Andreas Unger hat dies organisiert, zieht sich allerdings zurück und wird von Robert Fellinger abgelöst.

Die Gegenwart meistern soll die neue Vorstandschaft, die fast identisch mit der alten ist. Ausgeschieden ist nach sechs Jahren Mitarbeit Angela Endisch, die zuletzt Sandra Wirth in der Jugendarbeit unterstützt hatte. Hannah Kehrle gibt aus persönlichen Gründen die Kasse ab, bleibt aber als Beisitzerin dem Verein erhalten. Als ihre Nachfolgerin wurde in Abwesenheit Michaela Giggenbach gewählt, die ihre Bereitschaft dazu erklärt hatte.

Die neue Vorstandschaft des TCW: 1. Vorsitzender: Silvester Anton. 2. Vorsitzender: Markus Schwägerl. Schatzmeisterin: Michaela Giggenbach. Schriftführer: Harald Schalk. Sportwart: Andreas Schober. Jugendwartin: Sandra Wirth. Beisitzer: Hannah Kehrle, Wolfgang Volpert, Robert Fellinger, Ulrich Bacher, Max Miller, Rainer Mitschke. Kassenprüfer: Hans-Georg Gutekunst, Babs Seefried.

Zugestimmt wurde auch der neuen Vereinssatzung, da hat sich der 2. Vorsitzender Markus Schwägerl für eine mühevolle Arbeit Verdienste erworben. So kann die neue Saison hoffnungsvoll in Angriff genommen werden, die mit den Punktrunden am 10. Mai beginnt und nach einer Pfingstpause im Juni erst am 21. Juli endet. Auf den acht Plätzen auf dem Judenberg wird dann wieder durchgehend Hochbetrieb herrschen. (kkp)

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